Freitag, 26. März 2010

El Calafate & Perito Moreno

Schlieβlich hieβ es Abschied nehmen vom Ende der Welt und wiederum den Rückweg auf´s argentinische Festland anzutreten. Nach einem Zwischenstop in Rio Grande zwecks Ölwechsel und einem weiteren Zwischenstop im uns bereits bekannten Hostel in Rio Gallegos kamen wir drei Tage später in El Calafate an, suchten uns einen geeigneten Campinggrund und errichteten unser Zelt an einem kleinen Bächlein.



Bei einem Besuch der sanitären Anlagen brachte mich dann der dezent oberhalb der Pinkelbecken angebrachte Hinweis auf die tagesaktuellen Fleischpreise...



...auf die Idee, dass man ja eigentlich mal wieder grillen könnte und führte uns so gleich mal zum nächsten Metzger, wo wir uns mit Futter für den bevorstehenden Abend eindeckten, welches daraufhin fachgerecht von Maru auf der Parrilla in Position gebracht und von allen Seiten erhitzt wurde.





Da El Calafate auβer der Nähe zum 80km entfernten Parque Nacional Los Glaciares ansonsten nicht allzuviel Interessantes zu bieten hat, machten wir uns am nächsten Tag auf, um uns den berühmten Gletscher Perito Moreno anzuschauen...und ich muss sagen, es hat sich mehr als gelohnt!

















Nach diesem schönen Ausflug kehrten wir sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf unserer Reise auf den Campinplatz in El Calafate zurück und genehmigten uns erstmal ein paar Bierchen.

Mittwoch, 24. März 2010

Tierra del Fuego

Nächste Station auf unserer Reise war nun Ushuaia. Da Argentinien aber nun doch nicht ganz so klein ist, legten wir auf dem Weg, auf dem uns die Regenwolken stets dicht auf den Fersen blieben...



...Zwischenstops in Puerto Deseado und Rio Gallegos ein. Von letzterem Ort brachen wir dann schlieβlich drei Tage später früh morgens in Richtung Ushuaia auf. Unterwegs überquerten wir zunächst die Grenze nach Chile, da zwischen dem argentinischen Festland und dem argentinischen Teil Feuerlands keine direkte Verbindung besteht. Kurze Zeit später hieβ es dann Warten auf die Fähre, die uns über die Magellanstrasse bringt.



Während der Überfahrt lieβ sich netterweise eine Bande Toninas (eine kleine Delphinart) blicken und verschaffte uns so ein wenig Unterhaltung.





Einerseits zufrieden mit der Tatsache, dass wir es zumindest schonmal bis nach Feuerland geschafft hatten...



...aber andererseits auch schon etwas ermattet von der Fahrt, legten wir nun vorsichtshalber erstmal eine Pause zwecks Kaffeeinfusion ein, um die sich bereits langsam senkenden Augenlider wieder auf Gefechtsstation zu bringen...



...denn wir wussten, dass uns nun 130km Ripio (unbefestigte Schotterstraβe) und vermutlich zahlreiche Begegnungen mit Guanacos bevorstehen würden. Und erfahrungsgemäβ wollen die sich, wie das Foto deutlich zeigt, einfach um´s Verrecken nicht an die Verkehrsregeln halten.



Nachdem wir uns (etwas durchgeschüttelt) wieder auf argentinischem Hoheitsgebiet befanden, legten wir die verbleibende Strecke bis nach Ushuaia auf Asphalt zurück und kamen schlieβlich spät abends am Campingplatz an. In der folgenden Nacht freuten wir uns dann zum ersten Mal darüber, dass wir zusätzlich zu den Schlafsäcken auch die nicht gerade platzsparenden Decken mitgebracht hatten, denn das Thermometer des Autos zeigte mittlerweile nur noch 4Grad an. Am nächsten Morgen sahen wir den Campingplatz und die Aussicht auf die Stadt und den Beagle-Kanal dann erstmals im Hellen...







In den folgenden Tagen erkundeten wir die Stadt...













...und den Parque Nacional Tierra del Fuego...





...in dem sich offenbar aus Kanada eingeschleppte Biber rumtreiben sollen, was bei Betrachtung der ganzen abgenagten Baumstämme auch nicht allzuschwer zu glauben ist.



Naja, gezeigt hat sich von den Dentagard-Repräsentanten keiner, aber dafür ist uns ein anderer Invasor über den Weg gelaufen bzw. gehoppelt.

Sonntag, 21. März 2010

Peninsula Valdes & Puerto Madryn

Hola zusammen!!
Nach 30 Tagen Patagonien-Erkundung sind wir mittlerweile wieder in Buenos Aires. Wir haben 10.567km mit dem Auto zurückgelegt und ca. 1300 Fotos geschossen. Mal schauen, ob wir das halbwegs vernünftig zusammengefasst bekommen, damit das Lesen für Euch nicht zur Tortur wird. Naja, fangen wir am besten einfach mal an...

Den ersten erwähnenswerten Stop haben wir auf der Peninsula Valdes eingelegt. Das ist eine Halbinsel, die unter Naturschutz steht und auf der man jede Menge Tiere sehen kann. Hier mal eine kleine Auswahl dessen, was da so kreucht und fleucht, einem vor´s Auto springt, aus Erdlöchern hervorlugt oder einfach nur übelst faul am Strand in der Sonne liegt...

Dicho y hecho, el viaje x Patagonia duro 4 semanas. En ese tiempo recorrimos 10.567km y sacamos unas 1300 fotos...

El primer dia llegamos hasta las grutas, donde solo estuvimos una noche, dimos la vuelta al perro (para el que no conoce, las grutas es muy chico, tiene un poco de playa, 2 cuadras de centro y se acabo), y seguimos viaje para peninsula valdes. Ahi pasamos 3 noches en puerto piramides, recorrimos la peninsula y conocimos a los animalitos de la zona...

Guanacos


Armadillo


Seelöwen


Seeelefanten


Nächste Station war die Hafenstadt Puerto Madryn auf der anderen Seite der Bucht. Nach Einrichten auf dem Campingplatz und einem kleinen Küstenspaziergang...



...machten wir als erstes direkt mal einen einen Ausflug zur nahegelegenen Pinguinkolonie Punta Tombo, wo sich derzeit laut Parkranger ca. 1 Million dieser possierlichen kleinen Kerlchen herumtreiben...und da ist uns dann natürlich auch der ein oder andere begegnet.















Eine weitere, sehr seltene Attraktion Puerto Madryn´s besteht in der Möglichkeit, mit Seelöwen zu tauchen. Auf ging´s also zum nächsten Tauchshop und schon war ich für den darauffolgenden Tag angemeldet. Nachdem der Wecker mich morgens um 7 unsanft aus dem Schlaf gerissen hatte und ich noch im Halbschlaf dabei war, mein Tauchzeug zusammenzupacken, klingelte um 7:15Uhr Maru´s Handy und die nette Dame von der Tauchschule sagte “cancelado por la lluvia”, was frei übersetzt soviel bedeutet, wie “wegen Scheiβwetter gibbet kein tauchen!!”...unschön, unschön!!!

Leider stellte sich dann beim Studieren des Wetterberichtes heraus, dass auch für die folgenden 5 Tage schlechtes Wetter angesagt war. Da es auβer abwarten und Mate trinken ansonsten in der Stadt für uns nicht mehr viel zu tun gegeben hätte, verlieβen wir Puerto Madryn daraufhin schweren Herzens und machten uns in der Hoffnung auf besseres Wetter in Richtung Süden auf.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Patagonien

Wenn alles klappt, starten wir nächste Woche Montag od Dienstag unsere groβe Runde durch Patagonien, für die uns Maru´s Eltern freundlicherweise ihr Auto leihen. Bisher geplante Stationen sind die Peninsula Valdes, Ushuaia, El Calafate, Parque Nacional Torres del Paine (Chile), Perito Moreno und das argentinische Seengebiet um Bariloche. Werden wohl alles in allem so knappe 4 Wochen unterwegs sein..mal schauen,ob´s bei dem Plan bleibt,oder ob wir nach ein paar Tagen wieder alles über Bord schmeiβen!;)

Naja, ich freu mich auf jeden Fall schon übelst auf die Pinguine, die es auf der Peninsula Valdes gibt!!

Si todo sale mas o menos como lo estamos planeando, el lunes o martes de la semana que viene estamos saliendo para el sur. La idea es recorrer, con el auto que me prestan mis viejos, peninsula valdes, ushuaia, calafate, torres del paine (chile) y bariloche. Calculamos 4 semanas en hacer toda la vuelta... Cuando vuelva les cuento cuanto tardamos...

Dienstag, 2. Februar 2010

Cumpleaños en Buenos Aires

Momentan sind wir seit ein paar Tagen wieder zurück in Buenos Aires, wo wir gestern den Geburtstag von Maru´s Schwester mit gebührendem Fleischkonsum gefeiert haben...

Volvimos de Gesell xq Mariana cumplia años. Lo festejó en el SAG de Polvorines, con pileta y parrilla, y aunque en la foto parezca mucha carne, la verdad no se si sobró algo...



...und auch noch bis einschlieβlich nächstes Wochenende bleiben, da ihre Mutter am Freitag ebenfalls Geburtstag hat. Die Zwischenzeit vertreiben wir uns gröβtenteils mit Abhängen im Garten...

Como mi vieja tambien cumple años, estamos x ahora en Baires, antes de irnos x 3 o 4 semanas a recorrer la Patagonia. Sin playa igual nos la rebuscamos para seguir haciendo nada. Las actividades son las siguientes: siestas en la hamaca paraguaya intercaladas con chapuzones en la pelopincho. A Marcel se le dio x colgar el saco de box y moverse un poco. Yo solo entreno el dedo pulgar para cambiar con mas efectividad los canales de la tele.







...und natürlich mit ein biβchen Training im Homegym, das ich errichtet habe!!;)

Ab ans Meer...

Die darauf folgenden zwei Wochen haben wir in Villa Gesell (da war doch bei der Namensgebung nen Deitscher involviert,oder?!) am Atlantik verbracht, wo Maru´s Familie ein Haus besitzt. Gesell (auf castellano cheβell ausgesprochen) ist ein ruhiger kleiner Ort mit sandigen Straβen, dessen Einwohnerzahl in den Sommermonaten (also jetzt) allerdings um ein Vielfaches ansteigt, weil in dieser Zeit ein riesiger Strom Touristen aus Buenos Aires anreist. Da wir dort gröβtenteils wenig bis gar nichts gemacht haben und sogar zu faul waren, um Fotos zu machen, hier nur ein kleiner Überblick...

Despues de volver de Mendoza, estuvimos creo que 3 dias en Buenos Aires y ya salimos x 2 semanitas para Gesell. No me podia quedar sin playa!! Me dedique de lleno a lo que me encanta hacer: nada. De dia, en la playa, y de noche, la caminata x el centro.





Während es tagsüber am Strand noch ziemlich ruhig zugeht...



...verwandelt sich das kleine Zentrum mit Restaurants, Geschäften, Straβenkünstlern, Spielhallen, Bars & Diskos nachts in den reinsten Ameisenhaufen!! Während wir es in die Bars bzw. Diskos nur zweimal geschafft haben (wir sind ja nu auch nich mehr die Jüngsten);-), waren die Jueguitos in den Spielhallen doch Tag für Tag eine willkommene Abwechslung und stellten dank Maru´s auβerordentlichem Talent beim Spielen der Cascadita, wo man neue Coins gewinnen kann, auch keine gröβere finanzielle Belastung dar.



Mar del Plata, der bekannteste und auch gröβte argentinische Badeort ist eigentlich eher eine richtige Stadt und erscheint sowohl von auβen als auch von innen betrachtet, wie eine kleine Version von Buenos Aires.

Un dia nos fuimos a Mar del Plata, esa fue toda mi actividad en las 2 semanas que estuve en Gesell. Le mostré a Marcel el hormiguero que es playa grande, el puerto, el centro y los olorosos lobos marinos.



Am berühmten Playa Grande gefällt es den Leuten offenbar, sich im Wasser gegenseitig mit ihren Körpern warmzuhalten (der vollste Strand, den ich jemals gesehen hab). Da ich beim Schwimmen ganz gerne einen gewissen Mindestabstand zu den Körpern fremder Menschen einhalte, zog ich es vor, hier nicht ins Wasser zu gehen.



Bei einem kleinen Hafenrundgang hab ich dann auch zum ersten Mal die sagenumwobenen Lobos Marinos zu Gesicht bekommen, die sehr entspannte Zeitgenossen zu sein scheinen. Den Geruch, den die Viecher im Umkreis von einigen hundert Metern verbreiten, kann man allerdings bestenfalls als pikant bezeichnen..also Nase zu und durch!!