Donnerstag, 8. Juli 2010
Copacabana & Isla del Sol
Durch das extreme Rumgegammel und den regelmässigen Konsum von kubanischem und thailändischem Essen wieder zu Kräften gekommen, machten wir uns schliesslich zur letzten Station unserer Bolivienerkundung nach Copacabana am Titicacasee auf. Dieser zugegeben recht touristische Ort ist dennoch ganz nett, um gemütlich ein bisschen herumzuschlendern oder einen Ausflug zur Isla del Sol (laut Inkamythologie der Geburtsort der Sonne) zu unternehmen, was wir dann auch gemacht haben.






Huayna Potosi
Gleich für den nächsten Tag hatten wir uns dann bereits für die Besteigung des Berges Huayna Potosí angemeldet. Die ganze Tour dauerte insgesamt drei Tage, wobei wir am 1.Tag eine Einführung ins Eisklettern bekamen und danach die Nacht im ersten Refugio auf 4700m verbrachten.





Weitere Fotos konnten wir danach leider nicht mehr machen, da unser in Sucre auf der Strasse gekauftes Aufladegeraet offensichtlich nicht fuer niedrige Temperaturen konstruiert worden war und bereits am ersten Tag der Tour den Geist aufgegeben hat. Am 2.Tag stiegen wir dann nach dem Mittagessen mit vollem Gepäck und Equipment zum zweiten Refugio auf 5300m auf. Dort angekommen konnten wir uns ein wenig ausruhen, dann wurde zu Abend gegessen und sich schlafen gelegt (wenn man denn schlafen konnte...ist nämlich in dieser Höhenlage keineswegs mehr selbstverständlich). Um halb 2 morgens war dann Weckruf, kurzes Frühstück und um 2 begannen wir den Aufstieg zum Gipfel, der wie sich herausstellte (inkl. hochklettern an Eiswänden) kein Kindergeburtstag war. Nach ca. 6stündigem Kampf gegen den inneren Schweinehund hatten wir es dann schliesslich geschafft und sassen erschöpft aber glücklich auf dem 6088m hohen Gipfel.
So weit, so gut...wäre da nicht noch der Abstieg gewesen...nachdem die Motivation des Gipfelerreichens futsch war, sank der Kampfgeist rapide ab. Der angenehmste Teil der Wanderung folgte nun also nicht gerade...aber irgendwie mussten wir ja wieder runter von dem Berg. Schliesslich haben wir auch diese Aufgabe irgendwie gemeistert, kamen nachmittags todmüde in La Paz an und haben uns die nächsten drei Tage im Hotel ins Bett gelegt und WM geguckt!:)
Weitere Fotos konnten wir danach leider nicht mehr machen, da unser in Sucre auf der Strasse gekauftes Aufladegeraet offensichtlich nicht fuer niedrige Temperaturen konstruiert worden war und bereits am ersten Tag der Tour den Geist aufgegeben hat. Am 2.Tag stiegen wir dann nach dem Mittagessen mit vollem Gepäck und Equipment zum zweiten Refugio auf 5300m auf. Dort angekommen konnten wir uns ein wenig ausruhen, dann wurde zu Abend gegessen und sich schlafen gelegt (wenn man denn schlafen konnte...ist nämlich in dieser Höhenlage keineswegs mehr selbstverständlich). Um halb 2 morgens war dann Weckruf, kurzes Frühstück und um 2 begannen wir den Aufstieg zum Gipfel, der wie sich herausstellte (inkl. hochklettern an Eiswänden) kein Kindergeburtstag war. Nach ca. 6stündigem Kampf gegen den inneren Schweinehund hatten wir es dann schliesslich geschafft und sassen erschöpft aber glücklich auf dem 6088m hohen Gipfel.
So weit, so gut...wäre da nicht noch der Abstieg gewesen...nachdem die Motivation des Gipfelerreichens futsch war, sank der Kampfgeist rapide ab. Der angenehmste Teil der Wanderung folgte nun also nicht gerade...aber irgendwie mussten wir ja wieder runter von dem Berg. Schliesslich haben wir auch diese Aufgabe irgendwie gemeistert, kamen nachmittags todmüde in La Paz an und haben uns die nächsten drei Tage im Hotel ins Bett gelegt und WM geguckt!:)
Carretera de la Muerte
Wieder zurück in Uyuni setzten wir uns dann direkt in den nächsten Bus nach La Paz, wo wir (nun wieder kerngesund) noch einiges vorhatten. Als erstes meldeten wir uns also gleich mal für den nächsten Tag zu einer Mountainbiketour auf der "Carretera de la muerte" (auch bekannt als Deathroad) an. Die Tour begann morgens ausserhalb von La Paz auf einer Höhe von 4700m und endete 64km später 3000m tiefer in Coroico...also übelste Downhillaction!!:)





Hmmm...ich haette eigentlich gerne noch ein bis zwei Videos hochgeladen (genauso, wie von der Explosion der Dynamitladung uebrigens), aber irgendwie klappt das auf den ganzen Computern hier immer nicht...Naja, vielleicht kann ich sie ja spaeter noch hinzufuegen...





Hmmm...ich haette eigentlich gerne noch ein bis zwei Videos hochgeladen (genauso, wie von der Explosion der Dynamitladung uebrigens), aber irgendwie klappt das auf den ganzen Computern hier immer nicht...Naja, vielleicht kann ich sie ja spaeter noch hinzufuegen...
Salar de Uyuni
Am nächsten Tag machten wir uns dann nach Uyuni auf den Weg, wo wir eine Nacht in einem recht unhygienischen Hotel verbrachten (An dieser Stelle ein kleiner Tipp für alle zukünftigen Bolivienreisenden: wenn´s nicht unbedingt sein muss, keine Nacht in Uyuni verbringen!!).
Am nächsten Morgen begannen wir dann unsere 3-tägige Jeeptour zum Salar de Uyuni (dem grössten Salzsee der Welt) und zu anderen sehenswerten Dingen in der Umgebung. Mit inkl. uns insgesamt sechs Reisenden + Fahrer und Köchin ging es also zunächst Salar de Uyuni.






Weitere Sehenswürdigkeiten bestanden vor allem in der Laguna Colorada mit den letzten noch verbliebenen Flamingos (keine Angst...die anderen sind nicht ausgerottet, sondern aufgrund der aktuell winterlichen Temperaturen einfach nur in wärmere Gefilde weitergezogen),...



...den Geysirfeldern...


...und den durch einen nahegelegenen aktiven Vulkan erhitzten Thermalbädern, die mit einer Temperatur von 35 Grad eine willkommene Abwechslung zur kalten Umgebung boten.


Insgesamt war die Tour aufgrund der vielen verschiedenen Eindruecke...




...und nicht zuletzt durch unsere zum Glueck sehr netten Mitreisenden...

...ein voller Erfolg!:)
Am nächsten Morgen begannen wir dann unsere 3-tägige Jeeptour zum Salar de Uyuni (dem grössten Salzsee der Welt) und zu anderen sehenswerten Dingen in der Umgebung. Mit inkl. uns insgesamt sechs Reisenden + Fahrer und Köchin ging es also zunächst Salar de Uyuni.
Weitere Sehenswürdigkeiten bestanden vor allem in der Laguna Colorada mit den letzten noch verbliebenen Flamingos (keine Angst...die anderen sind nicht ausgerottet, sondern aufgrund der aktuell winterlichen Temperaturen einfach nur in wärmere Gefilde weitergezogen),...
...den Geysirfeldern...
...und den durch einen nahegelegenen aktiven Vulkan erhitzten Thermalbädern, die mit einer Temperatur von 35 Grad eine willkommene Abwechslung zur kalten Umgebung boten.
Insgesamt war die Tour aufgrund der vielen verschiedenen Eindruecke...
...und nicht zuletzt durch unsere zum Glueck sehr netten Mitreisenden...
...ein voller Erfolg!:)
Potosi
Von Sucre aus machten wir uns dann auf den Weg nach Potosí, in die höchste Stadt der Welt (4060m), wo wir uns bei einem Besuch einer Mine ein Bild davon machen konnten, wie sich der wahrscheinlich mieseste Job der Welt anfühlt. Mit Helm und Kopflampe augeruestet machten wir uns also auf den Weg zum 4300m hoch gelegenen Eingang.

Bei unserer Wanderung durch die niedrigen und schmalen Gaenge begegneten wir neben den Arbeitern...

...auch dem sogenannten Tio, den die Bergarbeiter anbeten und dem sie vor allem Zigaretten und Alkohol opfern, um ihn freundlich zu stimmen.

Naja, bei der Schufterei kann ein bisschen Unterstuetzung von hoeheren Maechten wahrscheinlich auch gar nicht mal schaden. Die armen Schweine krabbeln naemlich jeden Tag zwischen 8 und 12 Stunden in den schmalen Gängen herum, in denen je nach Tiefe unter der Erde zwischen 5 und 45 Grad herrschen...ganz zu schweigen vom mit der Tiefe zunehmenden Gestank der zur Verfügung stehenden Luft und dem hohen Staubgehalt (weswegen sich die zuvor besorgten Staubmasken als aeusserst nuetzlich erwiesen).

Zu essen gibt´s während der Arbeit...ganz genau...gar nix!! Stattdessen werden den ganzen Tag Cocablätter gekaut, die gegen Hunger und Symptome der Höhenkrankheit helfen bzw. eher betäuben sollen. Dazu gibt´s hin und wieder ein Schlückchen 96% Alkohol (ich vermute mal, um der Sache wenigstens einen minimalen Spassfaktor zu verleihen), wobei der erste Schluck immer auf die Erde gegossen wird, damit Pachamama (Mutter Erde) auch was davon hat. Bezahlung gibbet nur, wenn auch was gefunden wird...sonst kann man den Tag als ehrenamtliche Arbeit verbuchen. Nach drei Stunden in der Mine war (glaube ich) jeder in unserer Gruppe froh, das Tageslicht wiederzuerblicken. Bei mir kam nun noch die Vorfreude auf das Präparieren des Sprengstoffs hinzu, den ich mir vorher auf dem Bergarbeitermarkt extra zu diesem Zweck gekauft hatte. Man nehme also ein kleines gruenes Baellchen...

...einen Beutel mit kleinen Kuegelchen und eine Zuendschnur und fertig ist der Superboeller. Nachdem alles vorbereitet war, uebergab ich das Paket zum hochjagen artig unserer Bergfuehrerin und wir schauten uns das Spektakel aus sicherer Entfernung an...und man, hat das gebumst!! Das hat man trotz ca. 50-60m Entfernung noch im ganzen Körper gespürt...cooles Zeug, moechte man sagen!! Damit koennte man beim naechsten Silvester mal standesgemaess das alte Jahr verjagen!!;)
Bei unserer Wanderung durch die niedrigen und schmalen Gaenge begegneten wir neben den Arbeitern...
...auch dem sogenannten Tio, den die Bergarbeiter anbeten und dem sie vor allem Zigaretten und Alkohol opfern, um ihn freundlich zu stimmen.
Naja, bei der Schufterei kann ein bisschen Unterstuetzung von hoeheren Maechten wahrscheinlich auch gar nicht mal schaden. Die armen Schweine krabbeln naemlich jeden Tag zwischen 8 und 12 Stunden in den schmalen Gängen herum, in denen je nach Tiefe unter der Erde zwischen 5 und 45 Grad herrschen...ganz zu schweigen vom mit der Tiefe zunehmenden Gestank der zur Verfügung stehenden Luft und dem hohen Staubgehalt (weswegen sich die zuvor besorgten Staubmasken als aeusserst nuetzlich erwiesen).
Zu essen gibt´s während der Arbeit...ganz genau...gar nix!! Stattdessen werden den ganzen Tag Cocablätter gekaut, die gegen Hunger und Symptome der Höhenkrankheit helfen bzw. eher betäuben sollen. Dazu gibt´s hin und wieder ein Schlückchen 96% Alkohol (ich vermute mal, um der Sache wenigstens einen minimalen Spassfaktor zu verleihen), wobei der erste Schluck immer auf die Erde gegossen wird, damit Pachamama (Mutter Erde) auch was davon hat. Bezahlung gibbet nur, wenn auch was gefunden wird...sonst kann man den Tag als ehrenamtliche Arbeit verbuchen. Nach drei Stunden in der Mine war (glaube ich) jeder in unserer Gruppe froh, das Tageslicht wiederzuerblicken. Bei mir kam nun noch die Vorfreude auf das Präparieren des Sprengstoffs hinzu, den ich mir vorher auf dem Bergarbeitermarkt extra zu diesem Zweck gekauft hatte. Man nehme also ein kleines gruenes Baellchen...
...einen Beutel mit kleinen Kuegelchen und eine Zuendschnur und fertig ist der Superboeller. Nachdem alles vorbereitet war, uebergab ich das Paket zum hochjagen artig unserer Bergfuehrerin und wir schauten uns das Spektakel aus sicherer Entfernung an...und man, hat das gebumst!! Das hat man trotz ca. 50-60m Entfernung noch im ganzen Körper gespürt...cooles Zeug, moechte man sagen!! Damit koennte man beim naechsten Silvester mal standesgemaess das alte Jahr verjagen!!;)
Sucre
Nach drei Tagen Akklimatisierung kauften wir uns dann Tickets für den Nachtbus nach Sucre, wobei wir erste Bekannschaft mit dem bolivianischen Rechenmodell machten. Erste Rechnung: 2*135=240Bol fuer den Kauf von zwei 1.Klasse-Tickets (da das die einzige Klasse mit Lokus an Bord ist, was beim Kauf von Bustickets in Bolivien einen durchaus beachtenswerten Faktor darstellt, da dort auch bei langen Busfahrten Pinkelpausen keineswegs obligatorisch sind)...am naechsten Tag teilt uns die Dame am Schalter beim Einchecken mit, dass der Bus kaputt sei, wir aber schon reservierte Plaetze in einem anderen Bus haetten...auch 1.Klasse?? Nein, 2.Klasse...Schweigen...achso, aber wir zahlen euch die Differenz zurueck...na jut!! Da der Preis fuer ein Ticket der 2.Klasse laut riesengrosser Preistabelle direkt neben dem Schaedel der Verkaeuferin mit 90Bol ausgezeichnet war (was dann mal 2 genommen nach Adam Riese 180 macht), erwartete mein ausgestrecktes Haendchen nun einen Betrag von entweder 90 oder 60 Bolivianos als Differenz fuer den entweder richtigen Preis von 2*135 oder den von uns tatsaechlich bezahlten von 2*120...stattdessen legt sie mir ein paar Scheine in die Hand, von denen ich einen sofort als 100er erkenne...insgesamt 140Bol gibt sie mir zurueck...wir schauen uns erst gegenseitig fragend an und dann sie...was ist das?...ja, die Differenz...wovon?...jaja, Differenz zwischen den Preisen...alles ok!! ooookaaaay, alles klar...da die Dame uns mittlerweile bereits genervt anguckte und diese einfach wild durcheinander geworfenen Zahlen auch nach drehen und wenden untereinander nicht die geringste Beziehung aufwiesen, drehten wir uns schliesslich um und gingen...was fuer einige Minuten blieb, war ein verstaendnisloser Ausdruck in unseren Gesichtern und ein grosses haeh?? im Kopf...und das sollte nicht das letzte Mal in Bolivien bleiben!!;)
Nun gut, schliesslich kamen wir am nächsten Tag in Sucre (der offiziellen Hauptstadt Boliviens) an und gingen mit dem bei der Busfahrt gesparten Geld erstmal in ein Café mit Ausblick auf die Stadt ordentlich frühstücken. Die folgenden drei Tage verbrachten wir mit gemütlichem Spazierengehen durch die durchaus ansehnliche Stadt und dem Konsum von leckeren Fruchtshakes auf dem Markt...



Nun gut, schliesslich kamen wir am nächsten Tag in Sucre (der offiziellen Hauptstadt Boliviens) an und gingen mit dem bei der Busfahrt gesparten Geld erstmal in ein Café mit Ausblick auf die Stadt ordentlich frühstücken. Die folgenden drei Tage verbrachten wir mit gemütlichem Spazierengehen durch die durchaus ansehnliche Stadt und dem Konsum von leckeren Fruchtshakes auf dem Markt...
La Paz
Hola zusammen!
Nach etwas laengerer Pause steht mir nun endlich mal wieder ein vernuenftiger Computer mit guter Internetverbindung zur Verfuegung und diese Moeglichkeit nutze ich natuerlich, um Euch mal wieder ein bisschen von unseren Erlebnissen zu berichten.
Nun gut, gehen wir also erstmal 6 Wochen zurueck an den Anfang unseres Aufenthaltes in Bolivien. Nachdem wir beide bereits leicht erkältet in La Paz angekommen waren, machten wir die ersten Tage erstmal langsam, erkundeten ein bisschen die Stadt und gewöhnten uns langsam an die Höhe (das Zentrum von La Paz liegt auf 3600m).





Bueno, despues de festejar mi cumple en baires, unos dias mas tarde nos tomamos un avion a La Paz. Como llegamos los dos medio enfermos, estuvimos tranqui ahi como 4 dias, aclimatandonos a la altura, recorriendo un poco la ciudad y planeando q hacer.
Nach etwas laengerer Pause steht mir nun endlich mal wieder ein vernuenftiger Computer mit guter Internetverbindung zur Verfuegung und diese Moeglichkeit nutze ich natuerlich, um Euch mal wieder ein bisschen von unseren Erlebnissen zu berichten.
Nun gut, gehen wir also erstmal 6 Wochen zurueck an den Anfang unseres Aufenthaltes in Bolivien. Nachdem wir beide bereits leicht erkältet in La Paz angekommen waren, machten wir die ersten Tage erstmal langsam, erkundeten ein bisschen die Stadt und gewöhnten uns langsam an die Höhe (das Zentrum von La Paz liegt auf 3600m).
Bueno, despues de festejar mi cumple en baires, unos dias mas tarde nos tomamos un avion a La Paz. Como llegamos los dos medio enfermos, estuvimos tranqui ahi como 4 dias, aclimatandonos a la altura, recorriendo un poco la ciudad y planeando q hacer.
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